Vorteile: Architektenhaus

Architektenhaus Vorteile: Architektenhaus

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Du hast dich dazu entschlossen, ein eigenes Haus zu bauen und möchtest dir dabei aber kein Haus von der Stange auf dein Grundstück setzen? Dann lass dir doch von einem erfahrenen Architekten ein persönliches Architektenhaus entwerfen, das nicht zwangsläufig teurer als ein Standardhaus sein muss.

Ob ungewöhnliche oder exklusive Materialien, extravaganten Konstruktionen bis hin zum ansprechendem Innendesign – bei einem Architektenhaus sind den eigenen Ideen keine Grenzen gesetzt, sodass du deine gesamten Vorlieben und Wünsche mit einfließen lassen kannst.

Denn deine Vorstellungen dienen dem Architekten als Basis, um einen entsprechenden Entwurf zu erstellen, der dir anschließend zur Abnahme vorgelegt wird. Ist dieser erst einmal abgesegnet, geht es an den Bau des Architektenhauses: vom modernen Haus über dem ökologischen Holzhaus bis hin zu antiken Stil – je nachdem wie du dir dein Traumhaus vorstellst, werden jetzt die Wände gebaut, um sie später auf deinem Grundstück zusammenzubauen.

Auf diese Art und Weise wird das Architektenhaus zu deinem persönlichen Traumhaus, das dich dein Leben lang begleiten wird.

Vor- und Nachteile eines Architektenhauses

Der Bau eines solchen Architektenhauses birgt eine Vielzahl an Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt.
Großer Vorteil ist natürlich, dass man sich sein Architektenhaus so bauen kann, wie man es sich selbst vorstellt.

Dennoch sollte man wissen, dass die Planung des eigenen Traumhauses großes Engagement von Seiten des Architekten, aber auch jede Menge Kreativität des Bauherrens erfordert, um seine eigenen Ideen mit einfließen lassen zu können. Weiterhin sollte man sich auch bewusst sein, dass man als Bauherr selbst schließlich allein der Vertragspartner der am Bau beteiligten Unternehmen  – vom Grundstückskauf bis hin zur Auswahl der Handwerker- ist, was wiederum jede Menge Zeit und ein gewisses Organisationstalent verlangt.

Welcher Architekt eignet sich für die Planung des Architektenhauses

Bei der Wahl des Architekten kann es von Vorteil sein, wenn man für den Bau des Architektenhauses einen beauftragt, der in der gewählten Region bereits tätig war. Denn so kann man sicher gehen, dass er sich bereits mit dem gesamten Papierkram wie Baugenehmigung etc. in der Gemeinde auskennt.

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Ausbildungsmöglichkeiten

Wer in Berlin Architektur studieren will, hat die Qual der Wahl. Denn der Studiengang wird an diversen Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen angeboten. Und je nach gewünschtem Studienschwerpunkt bietet jede dieser Hochschularten ihre Vorteile.

Während Fachhochschulen bekanntermaßen einen großen Wert auf einen hohen praktischen Studienanteil legen, legen Kunsthochschulen beim Studium Architektur ihren Schwerpunkt hingegen auf den gestalterischen Teil.

Welche Möglichkeiten es in Berlin gibt und was die Besonderheiten der Studiengänge der einzelnen Bildungseinrichtungen sind, erfährst du hier:

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24.06.06 – 08.08. 2011: Bauen im Bestand – Dialog der Zeitschichten

Flughafen Tempelhof 24.06.06 – 08.08. 2011: Bauen im Bestand – Dialog der Zeitschichten

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Bauen im Bestand in Berlin

Architektur in Berlin bedeutet jetzt und auch in Zukunft Bauen im Bestand:
Und gerade in einer Weltmetropole wie Berlin ist das Verdichten, Umbauen und Weiterbauen der bereits bestehenden Architektur eine echte städtebauliche Herausforderung. Was dadurch entsteht ist eine Symbiose aus dem Alten und Neuen. In historische Bauten werden so zeitgenössische Schichten eingebunden, um so die gesamte Architektur für nachfolgende Generationen erhalten zu können.

Bauen im Bestand ist sehr vielfältig und kommunikativ, sodass jede einzelne Aufgabe eine enge Kooperation zwischen dem Bauherrn oder Eigentümer mit verschiedenen Behörden voraussetzt. Auf diese Weise ist es außerdem möglich, dass aufgrund des unterschiedlichen historischen Wissens der Beteiligten nicht nur die Geschichte bewahrt wird sondern diese wohlmöglich auch weiter geschrieben wird.

Das Bauen im Bestand ist keine rein konservierende Tätigkeit, denn neben der Reaktivierung steht es vielmehr für die Neuinterpretation und Neu-Positionierung des Bestandes.

Das Thema „Bauen im Bestand“ ist in Berlin aktuell wie nie: das prominenteste Beispiel hierfür ist momentan die Gestaltung des Geländes des ehemaligen Flughafen Tempelhof.

So läuft auf dem stillgelegten Berliner Flughafen derzeit das zweite Besucher-Monitoring, bei dem Mitarbeiter einer Agentur an den Eingängen Strichlisten führen und die Parkgäste befragen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen anschließend in die Planungen für das Tempelhofer Feld einfließen. Denn die Freiflächen sollen sich in den kommenden Jahren noch stark verändern und den verschiedenen Freizeitansprüchen der Berliner gerecht werden.

Informationen zur Ausstellung: Bauen ist Dialog – Aktuelle Beispiele Berliner Bauprojekte im Prozess

An der Stadtplanung sind neben den Architekten und Stadtplanern eine Vielzahl weiterer Partner, wie Akteure aus Politik und Verwaltung, Denkmalpflege, Bezirken sowie Investoren, Experten und Nutzer ebenso wie engagierte Bürgerinnen und Bürger beteiligt.
Aufgrund dessen soll diese Ausstellung allen an der Stadt Berlin Interessierten anhand konkreter Beispiele zeigen, dass die Form des Dialogs die entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Stadtentwicklung ist. Denn die Bevölkerung hat nicht nur einen Anspruch auf Information, als Stadtbenutzer hat sie auch das Recht, innerhalb der Planungsprozesse ihre Ansprüche und Ideen zu beschreiben und nachhaltig einzubringen.

Bauen im Bestand erfolgt demnach zum Großteil auch nach den Wünschen der Bürger.

Und auch die Parklandschaft Tempelhof ist Thema der Ausstellung „Bauen im Bestand“:
Mit einem europaweit einmaligen Verfahren der Bürgerbeteiligung geht es in den kommenden Jahren darum, auf dem ehemaligen Flughafengelände eine innovative, Ressourcen schonende Parklandschaft zu entwickeln, die Teilhabe für eine multikulturelle Gesellschaft umsetzt sowie alle kreativen Kräfte Berlins aktiviert und einbezieht.

Die Ausstellung „Bauen ist Dialog – Aktuelle Beispiele Berliner Bauprojekte im Prozess“ kann noch bis zum 08.08.2011 in der Alten Zollgarage am ehemaligen Flughafen Tempelhof besichtigt werden.

Weitere Informationen zu Bauen im Bestand – Dialog der Zeitschichten>>>

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Nikolai-Kirche als Beispiel der Architektur des Mittelalters

nikolaikirche Nikolai Kirche als Beispiel der Architektur des Mittelalters

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In Berlin gibt es nur noch wenige aus dem Mittelalter erhaltene Gebäude. Umso bedeutsamer ist daher die Architektur der 1230 erstmals errichteten Nikolai-Kirche in Berlin Mitte zu betrachten. Süd-östlich des Roten Rathauses gelegen, ist sie die älteste Pfarrkirche Berlins und steht aufgrund dessen unter Denkmalschutz.
Die über die Jahrhunderte immer wieder neu- und umgebaute Kirche wurde im zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört. 1987 ließ die DDR zusammen mit dem Nikolai-Viertel die Nikolai-Kirche zur Berliner 750-Jahrfeier vollständig wieder aufbauen.
Außerdem zählt sie zu den Höhepunkten märkischer Architektur und spiegelt das Selbstbewusstsein des stadtbürgerlichen Gemeinwesens wider.

Zur Architektur:

Ursprünglich hatte die Kirche bis zum Jahr 1880 einen Turm mit auch nur einer Spitze. Der dann über dem Sockel aufgemauerte neue Turm mit gleichhohen Doppelspitzen verbesserte das Berliner Stadtbild enorm, wurde im Zweiten Weltkrieg jedoch vollkommen zerstört.
Nach alten Vorlagen wurde dieser dann in der DDR möglichst detailgetreu mit den charakteristischen Doppelspitzen rekonstruiert. Als Spitze erhielt der eine Turm 1982 schließlich das Berliner Stadtwappen als Wetterfahne und der andere eine vergoldete Kugel als Blitzableiter.
Mit einer Gesamthöhe von 84,40 Metern bildet das architektonisch imposante Gebäude zugleich den Mittelpunkt des alten historischen Stadtkerns von Berlin.

Architektur der Außenfassade:

Die Außenfassade in ihrem derzeitigen Aussehen verdeutlicht die verschiedenen Bauperioden dieses Kirchengebäudes. So besteht die Westfassade zu großen Teil aus einem massiven Westbau aus grau-braun-violetten Feldsteinen, der in vier Geschossen abgestuft ist. Er ist der älteste Teil des Gotteshauses und gehörte zu einer spätromanischen Basilika als erstem Steinbau an dieser Stelle.
Um 1270 wurde das Langhaus durch eine gotische Halle ersetzt. Nach dem Stadtbrand von 1379 fand bis um 1470 ein umfassender Neubau als spätgotische Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen statt, unter Beibehaltung des Westbaus. Diese Raumform trat hier erstmalig in der Region Brandenburg auf, wurde dann aber innerhalb weniger Jahrzehnte zum beherrschenden Bautyp der Stadtkirchen in der Mark Brandenburg.
Die daneben im Jahr 1452 etwas zurückgesetzt angebaute Marienkapelle besteht aus roten Backsteinen mit einem Staffelgiebel.

Architektur des Innenbereichs

Das Kircheninnere ist im Westbereich in drei Jochen überwölbt, die bei den späteren baulichen Änderungen dem aktuellen Zeitgeschmack gotisch bzw. barock angepasst wurden. Die heutige Farbfassung des Innenraums geht hingegen auf originale Befunde zurück.
Der Chor ist als Umgangsbereich mit Randkapellen gestaltet worden. Das Hauptschiff wird von Strebepfeilern getragen. – Vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bestimmten Kreuzrippengewölbe auf Bündelpfeilern den Innenraum.

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